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Schlossmuseum in Łańcut
Geschichtliche denkmal, Registriertes museum

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Geschichte des Schlosses

Stanisław Lubomirski Schloss in Łańcut – ende des XVIII Jh. Isabelle von Czartoryski Lubomirski Schloss in Łańcut – anfangs des XIX Jh. Alfred der I. Potocki Alfred der II. Potocki Roman Potocki Elisabet von Radziwiłł Alfred der III. Potocki Die Geschichte von Łańcut kann man bis ins frühe Mittelalter zurückverfolgen. Als das Datum der Stadtgründung hat man das Jahr 1349 angenommen und diese mit König Kasimir dem Großen in Verbindung gesetzt. Łańcut war erst Eigentum der Familie der Pilecki, dann der Stadnicki, Lubomirski und zuletzt der Potocki (mehr über der Geschichte der Stadt auf den Webseite www.lancut.pl).

Der erste Sitz der „Herrschaften in Łańcut“ lag auf einer Anhöhe im Nordteil der Stadt. Das heutige Schloss wurde auf Befehl von Stanisław Lubomirski in den Jahren 1629 – 1642 erbaut. Damals war es eine moderne Residenz im „palazzo in fortezza“ Stil, die sich aus Wohngebäude mit Ecktürmen, umgeben von Befestigungen zusammensetzte. An ihrem Bau waren u. a. Maciej Trapola, Krzysztof Miroszewski, Tylman aus Gameren und Giovanni Battista Falconi beschäftigt.

In der zweiten Hälfte des 18ten Jh. formte die damalige Besitzerin von Łańcut, Isabella von Czartoryski Lubomirska, die Festung in einen Palast–Park–Komplex um. In Łańcut arbeiteten damals viele bedeutende Künstler, u. a. Szymon Bogumił Zug, Christian Kamsetzer, Christian Peter Aigner, Friedrich Baumann und Vincenzo Brenna.

Die wichtigsten Änderungen wurden auf dem Bereich der Anordnung und der Schlossausstattung vorgenommen, indem sie an die Bedürfnisse angepasst und der aktuellen Mode untergeordnet wurden. Der Palast füllte sich mit großartigen Kunstwerken.
In den 70er Jahren des 18ten Jh. begann man die Formung des Parks um das Schloss herum. Nach dem Einebnen der Vorwälle, die entlang der Straße um den Graben herum verliefen, pflanzte man Linden und erstellte somit die Spazierallee.

Gegen Ende des 18ten Jh. gehörte Łańcut zu den herrlichsten Residenzen in Polen. Hier blühte das Musik- und Theaterleben, hierher kamen regelmäßig bedeutende Gäste.

Im Jahre 1816, nach dem Tod von Prinzessin Lubomirska, fiel der Grundbesitz in die Hände ihres Enkelsohns Alfred I Potocki, der hier 1830 eine Ordination eröffnete.

Sein Sohn Alfred II Josef war eng an den Habsburger Hof gebunden.
In Łańcut hielt er sich selten auf und somit wurde das Schloss und mit ihm der Park vernachlässigt.

Nach dem Tod Alfred II wurde Łańcut von Roman Potocki übernommen, der ihm gemeinsam mit seiner Gemahlin Elisabeth von Radziwiłł seine einstige Pracht wiedergab.
In den Jahren 1889 – 1911 wurde das Schloss von Grund auf renoviert und umgebaut. Die Arbeiten wurden geleitet von: Armand Beauque, einem französischen Architekten und Albert Pio, einem italienischen Zeichner.

Der Umbau umfasste alle Stockwerke. Es wurden u. a. Wasserleitungen und Kanalisationsrohre verlegt sowie eine Elektrifizierung des ganzen Schlosses vorgenommen. Damals sind die meisten bis heute existierenden Innenräume entstanden. Die Fassade wurde im Stil des französischen Neobarock umgestaltet.
Die Arbeiten am Park begannen im Jahre 1890 und dauerten 14 Jahre lang. Er wurde um das zweifache vergrößert und umzäunt. In der nächsten Umgebung des Schlosses, entlang der Ostfassade, wurde ein Italienischer Garten angelegt. Südlich von der Orangerie entstand ein Rosengarten.

Nach diesem gründlichen Umbau und der Modernisierung wurde der Palast–Park–Komplex von Łańcut eine der luxuriösesten Residenzen in Europa. Des Öfteren kamen die Erzherzöge Rudolf und Franz Ferdinand hierher. Das Schloss wurde besucht von vielen Vertretern bedeutender aristokratischer Familien und bekannten Diplomaten. Zu Anfang des 20sten Jh. besetzte die Ordination von Łańcut ihres Grundbesitzes wegen den fünften Platz in Polen.

Der nächste Majoratsherr in Łańcut war ab 1915 Alfred III Potocki. In den 20er Jahren des 20sten Jh. führte man im Schloss eine Modernisierung des Zentralen Heizsystems durch und im Kellergeschoss richtete man ein Bad ein.
Das Schloss von Łańcut wurde zu einem Ort gesellschaftlicher Treffen. Hier trafen sich Vertreter königlicher Familien, polnische und ausländische Aristokraten und Politiker. Unter anderem wurde hier der Rumänische König Ferdinand mit seiner Gemahlin und Jerzy, den Prinzen von Kent mit Gemahlin und Freunden empfangen. 1944 musste Potocki Łańcut verlassen und emigrierte in die Schweiz, wo er 1958 starb.


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